Plastik

Heute sehe ich den Beitrag von der Tagesschau:“ #kurzerklärt Wie gefährlich ist Plastikmüll?“ Plötzlich bin ich ganz schockiert und betroffen, denn ich kaufe öfter mal eine Fleecejacke oder andere Stücke aus Fleece und nun erfahre ich, dass durchs Waschen auch Mikroplastik, Fasern, Fussel ins Wasser gelangen.

http://www.tagesschau.de/multimedia/video/video-262453~player_branded-true.html

Denn die ganze Zeit dachte ich, in meiner kleinen Blase: Ich sortiere den Müll, alles was in den Gelben Sack darf kommt rein, Lebensmittelreste in den Biomüll, Glas in den Glascontainer und der berühmt berüchtigte Restmüll in die Schwarzetonne. Ganz stolz bringe ich meine Tüte gesammelter alter Batterien in den Rossmann zur Sammelstelle. Beim Einkaufen von Kosmetik achte ich auf tierversuchsfreie und vegane (soweit es geht) Kosmetik und bezahle auch gerne mal etwas mehr, denn die Produkte sind es mir wert. Letztens war ich wieder bei Lush für Seife und Shampoo

So lebte ich in meiner Blase, in der ich dachte, ich mache alles richtig, doch wenn ich mich umschaue begegnet mir unglaublich viel Müll, Plastik und Kram. Je weiter ich meinen Blick öffne wird mir eigentlich klar ich bin weit von dem Ideal, welches ich sein will entfernt.

Deshalb befasse ich mich mit dem Thema #Plastikfrei, #zerowaste und generell die Reduzierung von Müll. Denn ich finde es total toll, dass es Menschen gibt, die so gut wie keinen Müll produzieren. Die Frage, die ich mir immer stelle ist: wie schaffen die das bloß alles? Kind, Beziehung, Freunde, Haushalt, Arbeit, Freizeit und eben dann noch nebenbei so viel selber machen?

Meine erste Anlaufstelle war:  Utopia von dort ging es weiter zu Wasteland Rebel und dann gings weiter zur Erbse, deren Blog ich auch schon einige Male besucht habe.

Nach nur einer kurzen Recherche *räusper* 4 Stunden, kam ich zu dem Entschluss, sowas muss doch auch gehen. Davon mal abgesehen, dass ich nur einen Katzensprung vom Wochenmarkt entfernt wohne. Deshalb möchte ich mich an die 5 R’s halten, die ich auf Wasteland Rebel kennengelernt habe:

  1. refuse (sich weigern am Konsum teilzunehmen)
  2. reduce (reduzieren, weniger unnötige Dinge besitzen)
  3. reuse (+repair) (Wiederverwerten und reparieren von Gegenständen, anstatt neues anzuschaffen)
  4. recycle (Wenn schon Müll, dann wenigstens recyclen)
  5. rot (hat nichts mit der Farbe zu tun, sondern eher mit verrotten, kompostieren)

Für mich ist eins klar, ich möchte abends mit einem ruhigen Gewissen einfach schlafen können und wissen, dass ich meinen Teil dazu beitrage, dass meine Tochter einen verantwortungsvollen Umgang mit dem Konsum lernt und sie und ihre Kinder auf einem blauen lebenswerten Planeten leben kann.

 

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Ein Gedanke zu “Plastik

  1. goldenmelancholy schreibt:

    Toller, informativer Beitrag! Ich finde auch, dass wir uns alle darum bemühen sollten, weniger Müll zu produzieren. Leider gar nicht so einfach, aber wo ein Wille ist, ist auch ein Weg! Liebe Grüße, Julia ♥

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